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Glastradition | |||
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Glastradition im Thüringer Wald
Die natürlichen Bedingungen für die Glasherstellung im Thüringer Wald waren durch Holzreichtum
und geeignete Quarzsand-Vorkommen ideal.
Für die Zeit von 1200-1500 gibt es Hinweise auf etwa 12 Waldglashütten, auch Wanderglashütten genannt. In den Regionen Lauscha/Neuhaus wurden Mitte 18. Jahrhundert aus Glasrohren und -stäben "vor der Lampe" Glasperlen, Glasmärbel, Glasaugen und erstmalig gläserner Baumschmuck hergestellt. Durch Übernahme der Lampenglasbläserei in den Regionen Stützerbach, Gehlberg und Ilmenau entwickelte sich dort wegen der guten chemischen Beständigkeit und Verarbeitbarkeit des Glases die Laborgeräte-Glasinstrumenten- und Thermometerfertigung.
Im Rahmen einer Interessengemeinschaft habedie beteiligten Museen, Vereine und Technischen Denkmale
die Wanderausstellung "Glastradition im Thüringer Wald - Wo das Glas laufen lernte" dargestellt.
Mehr über diese Ausstellung finden Sie hier.
Wir danken den Organisatoren recht herzlich für das zur Verfügung stellen der oben stehender Kurzgeschichte.
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